Sonntag, 25. November 2007

Terms of Trade

Hallo Alle!

Wir stecken derzeit mitten drin in der Arbeit und haben eine sehr umfangreiche Literaturliste.

Ein sehr wichtiges Thema sind die "Terms of Trade". Hier geht es um die Marktstellung der Entwicklungsländer und deren Probleme.
Ein wesentlicher Faktor für die Verarmung vieler armer Länder liegt in dem Umstand, dass hauptsächlich Rohstoffe exportiert werden. Zwar gibt es Rohstoffe deren Wert nach wie vor steigt oder hoch ist, im Schnitt haben sich die Weltmarktpreise jedoch drastisch reduziert.

Hier eine Übersicht über die Weltwarenexporte aus dem Jahr 2000.


(Nuscheler, 2004)

Die Abbildung zeigt, dass der Anteil vorallem der LLDCs (Least Developed Countries) sehr gering ist.
Nach wie vor gibt es Entwicklungsländer deren Exporte über 60% aus Rohstoffen bestehen.
Während die meisten anderen in der Grafik enthaltenen "ärmeren" Ländergruppen sich tendenziell verbessern, haben die LLDCs in den letzten Jahren eher sogar Anteile verloren.

So,das wars für heut.
LG
Matthias

Quellen:

Nuscheler Franz, 2004. Entwicklungspolitik, Bonn: J.H.W. Dietz Nachf. GmbH.

Dienstag, 20. November 2007

Finanzierung der EZA

Hallo Leute!

Ich schreibe gerade an dem Kapitel "Probleme & Perspektiven der EZA.
Hier ein paar finanzielle Eckdaten zur Erreichung von Entwicklungszielen:
1970 beschloss die UNO Vollversammlung, dass die reichen Länder 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprdukts in die Entwicklungszusammenarbeit investieren sollten.
Hier ein Diagramm, welches die bisherigen (MISS-)Erfolge zeigt.


(Joint United Nations Programme On HIV/AIDS, 2004)

Wie ihr sehen könnt waren die Staaten nicht allzu erfolgreich.

Ein weiteres großes Problem ist die Verschuldung.
Hier eine Übersicht über die Auslandsverschuldung verschiedener Ländergruppen:


(vgl. Ziegler, 2005)

Wie ihr sehen könnt haben die Schulden der Entwicklungsländer ein enormes Ausmaß angenommen!
Die jährlich anfallenden Schuldenrückzahlungen waren im Jahr 2003 mehr als achtmal so hoch wie die in dieser Zeit geleistete Entwicklungshilfe!
Selbstverständlich fehlt das hier ausgegebene Geld in anderen Bereichen, etwa im Gesundheits- und Bildungswesen.

So das wars vorerst. Ich hoffe es war interessant für euch!
Bis bald!
Matthias


Quellen:

In: Joint United Nations Programme On HIV/AIDS. [www] Available at: http://www.unaids.org/bangkok2004/GAR2004_html/GAR2004_40_en.gif [accessed at: 3.12.2007.

Ziegler Jean, 2005. Das Imperium der Schande – Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung. München: Bertelsmann Verlag.

Dienstag, 13. November 2007

Entwicklungsdefinition

Hallo!

Mittlerweile haben wir eine sehr treffende Definition für Entwicklung gefunden. Sie gefällt uns sehr gut, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Definitionen direkt am Menschen ansetzt und so auch nicht im vorhinein bestimmte Einschränkungen beinhaltet.
Die Definition stammt von Amartya Sen. Für ihn ist das Maß an Freiheit über die ein Individuum verfügt ausschlaggebend für dessen Entwicklung. Dabei geht es ihm einerseits um Partizipation, also das Recht ein selbstbestimmtes Leben zu führen, andererseits um die sozialen Umstände und "Lebensbefähigungen", die die Entwicklung des Individuums beeinflussen.
Wie bereits erwähnt halten wir dies für eine sehr offene Definition, da sie sich nicht im Sumpf klassisch-ökonomischer Terminologie verliert, und daher auch wesentlich offener an die Thematik herangeht!!

Zu Amartya Sen:
Er wurde am 3. November 1933 in Shantiniketan, Westbengalen, Indien geboren und war bereits international an mehreren Universitäten als Professor tätig. Derzeit arbeitet er an der Harvard-University in den USA. 1998 erhielt Sen einen Nobelpreis für seine Arbeiten zur Wohlfahrtsökonomie und zur Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung und zum Lebensstandard. Diese Arbeiten gaben Impulse für zahlreiche Entwicklungskonzepte die heute zum Einsatz kommen.

LG
Matthias

Zwischenpräsentation

Hallo!

Gestern hatten wir die Zwischenpräsentation unseres Projektes.
Unser Ziel wird es jetzt sein unser Thema noch etwas einzugrenzen - bisher arbeiten wir mit sehr sehr viel Literatur und es ist nicht sehr leicht den Überblick zu behalten.
Wir ziehen im ersten Teil unserer Arbeit eine kurze Bilanz über die bisherigen Erfolge, bzw. Misserfolge und Probleme der Entwicklungszusammenarbeit und werden dann kurz versuchen verschiedene Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Hier werden wir auch verschiedene Entwicklungskonzepte wie z.B. Ownership-Gedanke, bottom-up-Konzepte, usw. erwähnen. All das ist natürlich nur im Überblick möglich, da es sich um ein sehr großes Themengebiet handelt. Im Weiteren werden wir dann konkrete Themen im Bereich International Healthcare behandeln, wie z.B. HIV/AIDS.

LG

Matthias

Sonntag, 11. November 2007

Literaturquellen

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, 2005. Informationen zur politischen Bildung Nr. 286 – Entwicklung und Entwicklungspolitik. München: Franzis’ print & media GmbH

Easterly W., 2006. Wir retten die Welt zu Tode. Frankfurt/New York: Campus Verlag.

Faschingeder Gerald & Ornig Nikola, 2005. Globalisierung ent-wickeln - Eine Reflexion über Entwicklung, Globalisierung und Repolitisierung. Wien: Mandelbaum Verlag

Müller & Wallacher, 2005. Entwicklungsgerechte Weltwirtschaft – Perspektiven für eine sozial- und umweltverträgliche Globalisierung. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Parnreiter C. (HG) et al, 2004. Entwicklung und Unterentwicklung – Eine Einführung in Probleme, Theorien und Strategien. Wien: Mandelbaum Verlag

Schicho W. (HG), Fialho Gomes B., Maral-Hanak I., 2006. Entwicklungszusammenarbeit – Akteure, Handlungsmuster und Interessen. Wien: Mandelbaum Verlag.


Ziele und Aufbau der Arbeit

Forschungsfrage

Welche Perspektiven ergeben sich für die internationale Entwicklungszusammenarbeit unter Berücksichtigung bisheriger Entwicklungsbemühungen und mit einem speziellem Augenmerk auf das Thema Gesundheit?

Ziel

Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, eine kurze Bilanz der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zu ziehen und Perspektiven für deren Zukunft aufzuzeigen. Außerdem soll zusätzlich ein/zwei Themenschwerpunkte aus dem Bereich des International Health Care (IHC) bearbeitet werden.

Diese Arbeit soll ein ausreichendes theoretisches Hintergrundwissen für die Organisation und Veranstaltung des Symposiums 2008 darstellen.

1.Aufbau der Arbeit
Einleitung
2.Begriffsdefinitionen
  • Entwicklung
3.Bilanz der EZA
  • 1.Historische Entwicklung
  • 2.Entwicklungstheorien
  • 3.Problematiken
4.Perspektiven
5.Gesundheitsthema 1
6.Gesundheitsthema 2
7.Fazit